Bedeutung der Muttermilch


Stillen ist am besten!

Stillen gibt Ihrem Baby bei weitem den besten Start und hilft auch Ihrem eigenen Körper, sich von der Geburt zu erholen. Stillen wirkt beruhigend auf Mutter und Kind und fördert die Rückbildung der Gebärmutter.

Während des Stillens sollten Sie als Mutter auf gesunde Ernährung achten – vor allem aber auch weiterhin Nikotin und Alkohol meiden.

Die ideale Säuglingsnahrung: Muttermilch

Muttermilch ist ideal an den Energie- und Nährstoffbedarf des Babys angepasst. Sie entspricht exakt den speziellen Bedürfnissen des Säuglings mit seinen noch unreifen Verdauungsorganen. Muttermilch enthält zahlreiche Spurenelemente und ermöglicht eine optimale Resorption von Eisen.

Stillen bewirkt ein saures Darmmilieu, welches das Wachstum krankmachender Keime hemmt. Außerdem fördert das Stillen die natürliche Keimbesiedelung. Muttermilch enthält Abwehrstoffe, die dem unreifen Immunsystem helfen, Krankheitserreger abzuwehren.

Die Muttermilch passt sich den sich ändernden Bedürfnissen des wachsenden Kindes laufend an und ist so zusammengesetzt, dass Stillen in den ersten sechs Lebensmonaten völlig für die gesunde Ernährung Ihres Kindes ausreicht.

Nicht stillen: eine schwierige Entscheidung

Da sich die Menge der Muttermilch sehr schnell an die Nachfrage durch den Säugling anpasst, ist die Entscheidung, nicht zu stillen oder abzustillen, nur sehr schwer - oft gar nicht mehr - rückgängig zu machen. Bitte fragen Sie erst Ihre Hebamme oder Ihren Kinderarzt, wenn Sie darüber nachdenken, nicht (mehr) zu stillen. Mit Geduld und Unterstützung von Fachleuten lassen sich die meisten Stillschwierigkeiten lösen.

Gesunde Ernährung auch ohne Stillen?

Muttermilch ist also von Geburt an die beste Nahrung für Ihr Baby. Und doch gibt es zweifellos Situationen, in denen eine Mutter nicht stillen kann, darf oder möchte. Dann braucht ihr Kind die bestmögliche Alternative: eine hochwertige, ausgewogene Säuglingsmilchnahrung. Diese muss seinem Körper genügend Energie und alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente liefern. Nur so kann es ausreichend wachsen.

Beim Füttern mit der Flasche kann das Baby genauso liebevoll wie beim Stillen gehalten werden. Nehmen Sie es daher immer in den Arm, wenn Sie ihm die Flasche geben. Halten Sie Blickkontakt und auch Hautkontakt, und sprechen Sie mit ihm. Der körperliche Kontakt mit Mutter oder Vater ist sehr wichtig für seine Entwicklung.

Die Milchnahrung ist speziell auf die Bedürfnisse des Säuglings in verschiedenen Altersstufen abgestimmt. Daher ist Milchnahrung sowohl als Säuglingsanfangs- (1er) als auch Folge- (2er) Nahrung erhältlich.

Es geht aber noch individueller: Im Idealfall unterstützt die Zusammensetzung der Milchnahrung das Baby bei verschiedenen Schwierigkeiten, die sein noch unreifer Verdauungsapparat ihm bereiten kann. Auch eine Milchzuckerunverträglichkeit oder eine verlangsamte Darmpassage können Probleme bereiten.