Im Mutterleib wurde das heranwachsende Kind durch die Nabelschnur versorgt. Nach der Geburt hat Ihr Baby große Aufgaben zu bewältigen: Es muss seine Körperfunktionen umstellen und sich an die neue Umgebung anpassen. Es atmet nun selbst, muss sich ernähren und selbst verdauen. Die Darmflora muss sich erst bilden.
Daher ist es nicht überraschend, dass 28% aller Säuglinge unter Magen-Darm-Störungen leiden. Am häufigsten treten Blähungen und Koliken auf, gefolgt von Verstopfung, Spucken/Aufstoßen und Durchfall. Wie es zu den einzelnen Störungen kommt, werden wir Ihnen in den einzelnen Kapiteln genauer erläutern.
Ihr Baby braucht eine ausgewogene Ernährung, die seinem kleinen, rasch wachsenden Körper genügend Energie und alle wichtigen Nährstoffe liefert. Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Kind. Aber es gibt sicherlich Situationen, in denen Sie Säuglingsnahrung zufüttern oder sogar ganz auf das Stillen verzichten müssen oder wollen.
Bei Säuglingsnahrung unterscheidet man grundsätzlich zwischen: Säuglingsmilchnahrung und Folgemilch.
Säuglingsmilchnahrung – von der Geburt bis zum 6. Monat - ist mit der Zahl 1 auf den Packungen versehen.
Folgemilch – vom 6. bis zum 12. Monat - ist mit der Zahl 2 auf den Packungen versehen.